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Tiroler Bergretter erzählt von der versteckten Gefahr am Gletscher

Das Risiko von Stürzen in Gletscherpalten ist im Herbst besonders groß: Frischer Schnee weht diese zu und lässt sie verschwinden. Anseilen in der Gruppe kann Leben retten.

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Für die Retter bedeuten Einsätze nach Spaltenstürzen oft knochenharte Arbeit in gefährlicher Umgebung.
© zoom.tirol

Hintertux, Innsbruck – Glück im Unglück. Treffender lässt sich wohl kaum zusammenfassen, was am Dienstag einem 28-jährigen Deutschen am Hintertuxer Gletscher widerfahren ist. Wie berichtet, war der junge Mann in freiem ungesicherten Skiraum in eine mit frischem Schnee eingewehte Gletscherspalte gestürzt. Er konnte unverletzt aus rund acht Metern Tiefe geborgen werden. Gegenüber den Rettern gab der 28-Jährige an, sich aufgrund der Vielzahl an Spuren sicher gefühlt und die Gefahr eines Spaltensturzes unterschätzt zu haben.


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