Freizeitticket, Innsbrucks Finanzen und Transit: Das war „Tirol Live" am Freitag

Innsbrucks Stadtchef Georg Willi, der Kiefersfeldener Bürgermeister Hajo Gruber und Freizeitticket-Vorsitzender Thomas Schroll waren am Freitag zu Gast bei „Tirol Live“.

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📽️ Video | Die komplette Folge von „Tirol Live" am Freitag

Bürgermeister Willi: „Großinvestitionen kaum möglich"

Quo vadis, Innsbruck? In der Stadtpolitik verhärten sich die Fronten zunehmend. Bürgermeister Georg Willi äußerte sich am Freitag bei „Tirol Live“ zu Streitthemen wie dem anstehenden Budget-Beschluss bei historischem Schuldenstand und dem Wohnungsnotstand.

Angesichts des enormen Schuldenberg von 200 Millionen Euro („Schuld ist die Patscherkofelbahn, die einfach viel zu teuer war“), heißt es nun Sparen – aber mit Augenmaß. Eines stellt der Bürgermeister aber klar: „Großinvestitionen werden kaum möglich sein." Mit baldigen Neuwahlen in Innsbruck rechnet Willi trotz aller Streitereien nicht. Er kritisierte aber den rauen Ton und das Niveau im Innsbrucker Gemeinderat.

📽️ Video | Georg Willi in „Tirol Live“

Bürgermeister von Kiefersfelden zeigt Verständnis für Tirol

Wegen der Lkw-Blockabfertigungen und der sektoralen Fahrverbote in Tirol fordert Bayern die EU auf, Österreich zu klagen. Hajo Gruber, der Bürgermeister des Grenzorts Kiefersfelden, kennt die Leiden der verkehrsgeplagten Bürger – die Blockabfertigungen sorgen für Staus in seiner Gemeinde.

Bei „Tirol Live“ zeigte er Verständnis für die engagierte Tiroler Verkehrspolitik. Die vielen Lkw-Dosierungen gehen Gruber aber zu weit.

📽️ Video | Hajo Gruber in „Tirol Live“

Preissteigerung beim Freizeitticket "wirtschaftliche Notwendigkeit"

Eine deutliche Preissteigerung beim Freizeitticket Tirol stößt derzeit auf Kritik. Vorsitzender Thomas Schroll nannte bei „Tirol Live“ die Gründe dafür und wagt eine Prognose, ob die Verbundkarte eine Zukunft hat. Auch wenn Schroll den Fortbestand des Freizeittickets zuletzt mehrfach in Frage gestellt hat, zeigt er sich im Live-Interview zuversichtlich, das Angebot halten zu können. Er glaube fest an sein „Baby“.

Eine Absicherung sei die vielfach kritisierte massive Preissteigerung von 526 Euro im Jahr 2020/21 auf 610 Euro gewesen. „Das war eine wirtschaftliche Notwendigkeit“, betont Schroll. Die Corona-Pandemie setze die Seilbahn massiv unter Druck. Die Ticket-Verkaufszahlen gingen trotzdem kaum zurück.

📽️ Video | Thomas Schroll in „Tirol Live“

🎧 Podcast | „Tirol Live“ zum Nachhören


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