Entgeltliche Einschaltung

Die Caritas hilft, wo Corona Armut hinterlässt

Ein ungewisser Winter steht vor der Tür und Corona hat Spuren hinterlassen. Viele haben eine belastende Zeit hinter sich und mussten zurückstecken. Dank der großen Solidarität vieler Spenderinnen und Spender im Jahr 2020/21 konnte die Caritas zahlreichen Menschen helfen.

Mit Ihrer Spende helfen Sie Menschen in Not! Danke.
© Franz Gleiss

Jetzt, wo private Reserven oft verbraucht sind und staatliche Unterstützungen auslaufen, werden die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie noch sicht- und spürbarer. Auch in dieser Zeit ist die Caritas für Menschen in Not da. Sie hilft, wenn man nicht mehr weiterweiß. Die Caritas hilft dort, wo Corona Armut hinterlässt.

Bestehende Armut bekämpfen, neue Armut verhindern. Bisher waren von Armut vor allem betroffen: Alleinerzieher*innen, Frauen einkommensschwacher Familien mit mehreren Kindern, Mindestpensionist*innen, langzeitarbeitslose Menschen, Menschen ohne Wohnung oder Menschen mit Migrationshintergrund. Die Krise ist für diese Menschen besonders schwer. Denn, wenn man ohnehin jeden Euro umdrehen muss, gibt es keinen Spielraum für unerwartete, zusätzliche Ausgaben wie zum Beispiel für Laptops oder Schreibtische im Distance Learning und Home-Office oder für ungeplante Arztrechnungen und Medikamente.

Am meisten Hilfe wird beim Lebensunterhalt gebraucht. Wer sich plötzlich schwer tut, Rechnungen zu begleichen, kann auch den Schulausflug für die Kinder nicht bezahlen. Denn das Einkommen reicht nicht einmal für Lebensmittel für sich und die Familie. Armut ist deshalb so tückisch, weil sie oft nicht gleich ersichtlich ist. Dennoch schließt sie die betroffenen Menschen sozial aus und hat weitreichende Auswirkungen auf die Lebensrealität. Viele wenden sich jedoch erst an die Caritas, wenn die Not wirklich existentiell wird. Menschen suchen Hilfe, weil sie die Kosten des Alltags nicht mehr bezahlen können: Mieten, Energiekosten und Lebensmittel.

Wenn die Mietrückstände zu groß werden und Delogierung droht. Geldsorgen, Einsamkeit, Scham und nicht zu wissen, wie man den nächsten Monat überstehen soll, verschärfen die psychische Belastung, die die Corona-Zeit ohnehin mit sich bringt. Viele Menschen sind erschöpft.

Wie z.B. in diesem Fall: Eine Alleinerzieherin mit zwei schulpflichtigen Kindern ist mit einer Betriebskostennachzahlung in der Höhe von 650 Euro konfrontiert. Die Frau kommt verzweifelt in die Sozialberatung der Caritas. Sie weiß nicht, woher sie das Geld nehmen soll. Wie kann sie neben den laufenden Kosten auch noch diese Nachzahlung schaffen? Und Weihnachten steht vor der Tür.

In der Beratung wird die Betriebskosten-Abrechnung geprüft. Außergewöhnliche Kosten werden in Absprache mit dem Vermieter geklärt und eine Ratenzahlung vereinbart. Ein Teil kann über den Heizkostenfonds der Caritas übernommen werden.

Wichtig ist aber auch die Perspektivenarbeit: Woher kommen die hohen Kosten? Wie lassen sie sich in Zukunft reduzieren? Welche staatlichen Unterstützungen können noch beantragt werden? All das hilft der Familie, finanziell wieder in die Spur zu kommen.

Sie helfen mit!

• Mit 25 Euro finanzieren Sie Lebensmittelgutscheine für eine*n Alleinerzieher*in.

• Mit 50 Euro finanzieren Sie einen warmen Schlafsack für einen Obdachlosen.

• Mit 100 Euro unterstützen Sie Menschen, die jetzt vor einer Delogierung stehen oder denen eine Stromabschaltung droht, um in den nächsten Monaten über die Runden zu kommen.

Caritas-Spendenkonto

Raiffeisen Landesbank Tirol

IBAN AT79 3600 0000 0067 0950, Kennwort: Caritas-Herbstsammlung 2021

Online-Spenden: www.caritas-tirol.at


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