„Hochwasserschutz Mittleres Unterinntal“ startet bei Jenbach erste Baustelle

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Jenbach – Der Wasserverband „Hochwasserschutz Mittleres Unterinntal“ geht vom Planen ins Umsetzen über.

Gestartet wird mit der Realisierung des Hochwasserschutzes im Bereich Jenbach, um den Siedlungsraum und die dort ansässigen Großbetriebe zu schützen. Diese Region war bereits im Juni 2019 massiv von Hochwasser betroffen. In den nächsten vier Jahren werden dort rund 20 Mio. Euro in Dämme, Retentionsräume und ein Pumpsperrwerk investiert. Ein weiterer Schritt bis 2025 ist die Erneuerung der veralteten Schwazer Steinbrücke als wichtige Mobilitätsader. Sie ist bei Hochwasser massiv durch Verklausung gefährdet.

Zum Schutz der 13 Gemeinden im Wasserverband zwischen Terfens und Münster will man im Laufe der nächsten gut zehn Jahre rund 335 Mio. Euro investieren. Dabei gelte es laut dem neuen Geschäftsführer Patrick Hörhager, das 23,5 km lange Inn-Flussufer samt Zuläufen abzusichern. Zudem sollen regionale Retentionsräume mit einem Volumen von rund 15 Mio. m³ entstehen. Herausfordernd werden für GF Hörhager, der sein Büro in den Schwazer Stadtwerken hat, nun die Gespräche mit den Grundeigentümern. (TT)


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