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Transitstreit: Bayern greift EU-Chefin an, BM von Kiefersfelden unterstützt Tirol

In Oberbayern werden die Lkw-Blockabfertigungen durchaus kontrovers diskutiert. Für Tirols Verkehrspolitik gibt es Lob, zugleich wird ein Gipfelgespräch zwischen Söder und Platter gefordert.

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Transitstreit zwischen Bayern/Deutschland und Tirol spitzt sich zu.
© Rachlé

Innsbruck – Bayerns Regierungspartei CSU erhöht die Schlagzahl. Auslöser sind die Lkw-Dosierungen. Während der Bürgermeister von Kiefersfelden, Hajo Gruber, bei „Tirol live“ insgesamt die Verkehrspolitik Tirols lobt, die Blockabfertigungen in dieser Form aber als überzeichnet tadelt, nehmen hochrangige CSU-Politiker Ministerpräsident Markus Söder und EU-Kommissionschefin von der Leyen in die Pflicht. „Wie kann die Kommissionspräsidentin ihre Untätigkeit rechtfertigen, wenn ihre Experten geschlossen ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich fordern? Der Vorgang zeigt, dass die Untätigkeit der Kommission allein politisch motiviert ist“, attackiert CSU-Europaparlamentarier Markus Ferber von der Leyen frontal.

Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig fordert darüber hinaus einen Verkehrsgipfel zwischen Söder und LH Günther Platter.


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