Mini krempelt seinen Laden fast komplett um

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Klein, flink und spaßig: Das gilt für Mini seit Jahrzehnten und soll in Zukunft gelten, auch wenn die E-Mobilität an Fahrt gewinnt.
© Mini

München – Sie zehrt noch immer von ihrem Kultstatus, die Marke Mini. Die Erfolgsgeschichte der Briten begann mit dem Kleinwagen, entworfen von Alec Issigonis, im Jahr 1959, brachte Raumökonomie und Fahrspaß unter einen Hut. Als es mit der englischen Automobilindustrie allmählich abwärts ging, litt auch Mini darunter – doch der deutsche BMW-Konzern verschaffte dem Label nicht nur die Basis fürs Überleben, sondern für einen neuen Aufschwung. Zahlreiche neue Modelle sollten Erfolge einfahren, darunter auch das markenuntypische Sport Utility Vehicle Countryman. Andere Spielereien wollten nicht so recht reüssieren, etwa das Coupé, der Roadster oder der Paceman.

Zuletzt war Mini rein modellpolitisch folgerichtig nicht mehr recht experimentierfreudig: Es bliebt beim Countryman (2. Generation), Dreitürer, Fünftürer, Cabrio und Clubman (Kombi). Aber dafür wagte sich die BMW-Tochter antriebstechnisch an etwas Neues, ließ zuerst einen Plug-in-Hybrid (Countryman), dann einen rein elektrischen Dreitürer vom Stapel. Dem Thema Nachhaltigkeit wolle sich Mini in den nächsten Jahren verstärkt widmen, denn schon im nächsten Jahrzehnt sollen nur noch rein elektrische Mini-Baureihen auf den Markt kommen. Ab 2023 gebe es zwei neue Elektroautos, produziert in China, dann folgt auch eine neue Countryman-Generation, nicht nur mit Verbrennern, sondern auch mit „elektrifiziertem“ Antrieb. (hösch)

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