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Tiroler Virologin im Interview: Studie über Impfdurchbrüche in Arbeit

Die Med-Uni Innsbruck untersucht derzeit in einer Studie im Bezirk Schwaz den Zusammenhang der Antikörper mit Impfdurchbrüchen. Virologin Janine Kimpel berichtet im Interview.

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Im Bezirk Schwaz fanden im März und April Massenimpfungen statt, um die Beta-Variante zurückzudrängen.
© Böhm

Zum Thema Impfdurchbrüche läuft ja gerade eine Studie der Virologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Was wird hier von Ihnen genau untersucht?

Virologin Janine Kimpel: Im März/April 2021 gab es im Bezirk Schwaz die Massenimpfkampagne mit Biontech/Pfizer, um die Beta-Variante einzudämmen. Wir haben 3500 Menschen aus dem Bezirk 30 Tage nach der Impfung Blut abgenommen und starten nächste Woche den zweiten Blutabnahmedurchgang. Wir wollen sehen, wie die Immunantworten sind und wie sie sich verändert haben. Zudem wollen wir herausfinden, wie viele sich trotz Zweifachimpfung nachher infiziert haben, wie viele Impfdurchbrüche es also gibt.

Man könnte also in dieser Modellregion Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Antikörpern und Impfdurchbrüchen erhalten?


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