Neue Führungskräfte für das Rote Kreuz in Tirol

  • Artikel
  • Diskussion
Die neuen Führungskräfte des Tiroler Roten Kreuzes.
© ÖRK Tirol/Liebl

Innsbruck, Kufstein – An die 100 Katastrophenhelfer und -innen haben ein intensives Ausbildungsjahr beim Roten Kreuz Tirol hinter sich. Der Tag der Katastrophenhilfe, der am Samstag in Kufstein begangen wurde, bildete den Abschluss der zweistufigen Ausbildung. Gleichzeitig wurden im Rahmen des Festaktes in Kufstein auch neue Führungskräfte ausgemustert.

„Es war uns heuer besonders wichtig, Katastrophen-Helfer und -innen sowie Führungskräfte auszubilden, nachdem wir im letzten Jahr Corona-bedingt die Ausbildung aussetzen mussten“, erklärte Martin Dablander, Landesrettungskommandant des Roten Kreuzes in Tirol. „Katastrophen gehen nicht auf Urlaub oder setzen aus, weil wir derzeit eine Pandemie zu bewältigen haben. Um auf Katastrophen vorbereitet zu sein, müssen wir über entsprechendes Personal verfügen.“ Als Einsatzleiter und -innen sind die Fachkräfte unter anderem dafür zuständig, den Einsatz vieler Helferinnen und Helfer zu koordinieren, um so in enger Zusammenarbeit mit allen Einsatzorganisationen ein außergewöhnliches Schadensereignis bestmöglich zu bewältigen.

Der Tag der Katastrophenhilfe bildet auch den Rahmen für eine besondere Partnerschaft. Land Tirol und das Rote Kreuz Tirol wollen die Voraussetzungen schaffen, um Katastrophen rasch und professionell bewältigen zu können. Das Rote Kreuz stellt die fachliche Expertise und das Personal, das Land Tirol stellt die hierfür nötigen Förderungen zur Verfügung. LHStv. Josef Geisler, Martin Dablander und ÖRK-Vizepräsident Egon Kleinlercher unterzeichnen eigens eine Absichtserklärung für einen Katastrophen-Fördervertrag. „Wir wollen und werden auch in Zukunft für die Tiroler Bevölkerung die rettungsdienstliche Versorgung in Krisenzeiten sicherstellen“, versicherte Kleinlercher. (TT)


Kommentieren


Schlagworte