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Ein hartes Pflaster in Innsbruck: „Bockala“ zu sein, prägte fürs Leben

Eine neue Freiluftausstellung lässt die Geschichte der legendären Bocksiedlung am Stadtrand von Innsbruck aufleben. Ein hartes Pflaster – mit dem ehemalige Bewohner aber auch viele positive Erinnerungen verbinden.

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Eine Art Dorf am Rande der Stadt: Das Bild zeigt Hans Pinzger und Johann Bock, den Namensgeber und inoffiziellen „Bürgermeister“ der Bocksiedlung, im Jahr 1968 vor Bocks Fuhrwerk.
© Helmfried Müller

Von Michael Domanig

Innsbruck – In neun Stationen rollt eine neue Freiluftausstellung die Geschichte der legendären Innsbrucker „Bocksiedlung“ auf. Der Standort der kompakten Schau im Bereich der Grünanlage Egerdach entspricht zwar nicht der einstigen Lage der Siedlung – diese befand sich im Gebiet der heutigen Kreuzungen zwischen Gumppstraße, Langem Weg und Andechsstraße –, wurde wegen der hohen Fußgängerfrequenz aber ganz bewusst gewählt.

Erarbeitet wurde die Ausstellung in Kooperation zwischen Studierenden der Europäischen Ethnologie an der Uni Innsbruck (Seminarleiterin: Silke Meyer), der Sprachwissenschafterin und Autorin Heidi Schleich, die 2017 ein Buch über die Siedlung veröffentlicht hat, und dem Stadt-archiv/Stadtmuseum.


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