Österreichischer Buchpreis: Letzte Runde fürs preisverdächtige Quintett

Heute Abend werden in Wien der Österreichische Buchpreis und die Auszeichnung für das beste literarische Debüt vergeben.

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Nominiert: Raphaela Edelbauer, Anna Baar, Olga Flor, Ferdinand Schmalz und Daniela Chana (v. l.).
© APA/Fohringer, APA/Eggenberger, APA/Scheriau, imago, Limbus

Wien – Seit 2016 hat Österreich seinen eigenen Buchpreis, der – dem strahlkräftigen Vorbild des Deutschen Buchpreises nacheifernd – die Neuerscheinung des Jahres würdigt. Heute Abend wird die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung also zum sechsten Mal vergeben.

Wie berichtet, haben es Raphaela Edelbauer mit ihrem Roman „Dave“, Anna Baar mit „Nil“, Olga Flor mit „Morituri“, Ferdinand Schmalz mit seinem Debütroman „Mein Lieblingstier heißt Winter“ und Daniela Chana für ihre im Innsbrucker Limbus-Verlag erschienene Erzählsammlung „Neun seltsame Frauen“ in die Endrunde um den Preis geschafft. Als FinalistInnen ist ihnen bereits jetzt ein Preisgeld von jeweils 2500 Euro sicher. Im Vorjahr wurde Xaver Bayer für „Geschichten mit Marianne“ mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet.

Den mit 10.000 Euro dotierten Debütpreis gewann 2020 Leander Fischer für den Roman „Die Forelle“. Um die Auszeichnung für den besten Erstling rittern heuer Anna Albinus („Revolver Christi“), Anna Feldhofer („Schnittbild“) und Clemens Bruno Gatzmaga („Jacob träumt nicht mehr“). (TT)

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