Wacker-Torjäger Ronivaldo kam mit blauem Auge davon

Während Wacker-Stürmer Ronivaldo nur für ein Spiel pausieren muss, darf Rami Tekir erst wieder am 25. Februar 2022 im FCW-Dress auflaufen.

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Entwarnung – nicht so schlimm wie erwartet fiel die Sperre für Wacker-Stürmer Ronivaldo aus.
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Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Die 1:2-Niederlage letzten Freitag war eine ganz bittere Pleite für den FC Wacker. Erstens riss die schwarz-grüne Siegesserie, die Tiroler liegen nach 14 Runden der zweiten Liga nur auf dem enttäuschenden siebten Tabellenplatz, und zweitens sahen zwei FCW-Kicker auch noch die Rote Karte. Am Montag wurden die Vergehen von Ronivaldo (Spuckattacke gegen den St. Pöltner Christian Ramsebner nach dem Schlusspfiff) und Rami Tekir (Tätlichkeit gegen Ramsebner) verhandelt.

Für Rami Tekir ist die Herbstsaison vorzeitig beendet.
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Die gute Nachricht: Ronivaldo fasste nur ein Spiel unbedingt plus ein weiteres bedingt auf ein halbes Jahr aus. Heißt, dass der FCW-Torjäger nur im Auswärtsspiel am 20. November in Dornbirn fehlt, beim letzten Spiel 2021 am 26. November bei den Young Violets schon wieder auf Torjagd gehen kann. Dafür ist für Rami Tekir die Herbstsaison beendet. Der 24-Jährige muss für drei Meisterschaftsspiele pausieren, er kann somit erst wieder am 25. Februar 2022 in Lafnitz im Wacker-Dress auflaufen.

Ich möchte mich für meinen Fehler aufrichtig entschuldigen. Nach dem Spiel sind Wörter gefallen, die für mich nicht in Ordnung waren, und danach hatte ich meine Emotionen leider nicht mehr im Griff.
Wacker-Stürmer Ronivaldo

Ronivaldo, der am Montag zusammen mit FCW-Sportchef Alfred Hörtnagl vor dem Strafsenat aussagte, war nach seinem Aussetzer schwer geknickt und entschuldigte sich für sein Vergehen. „Ich möchte mich für meinen Fehler vom vergangenen Freitag noch einmal bei allen Beteiligten aufrichtig entschuldigen. Nach dem Spiel sind Wörter gefallen, die für mich nicht in Ordnung waren, und danach hatte ich leider meine Emotionen nicht mehr im Griff. Der betroffene Spieler von St. Pölten hat mich mittlerweile telefonisch kontaktiert und wir haben uns wie Sportsmänner ausgesprochen“, ließ der 32-Jährige ausrichten.

Für den Brasilianer sprach auch, dass er in seiner achtjährigen Bundesligazeit in Österreich noch unbescholten war und er offensichtlich extrem provoziert wurde. St.-Pölten-Coach Stephan Helm, der im Tivoli ebenfalls rotsah, wurde wegen Unsportlichkeit für ein Spiel gesperrt.

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