Organisator bei „Tirol Live“: Romantik auf Innsbrucker Christkindlmärkten trotz 2G

Auch wenn es am Christkindlmarkt keine Großveranstaltungen gibt – auf Leierkastenmann und Turmbläser müssen Besucher nicht verzichten.

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Der Christkindlmarkt-Organisator Robert Neuner (r.) war bei TT-Chefreporter Peter Nindler zu Gast in Tirol Live.
© De Moor

Innsbruck – Steigende Infektionszahlen und ständig neue Regeln machen die Organisation von Christkindlmärkten heuer zur Herausforderung. Robert Neuner, zuständig für die Märkte in Altstadt und Maria-Theresien-Straße, ist aber zuversichtlich, dass auch heuer weihnachtliche Stimmung aufkommt. „Wir bieten ein nahezu vollständiges Programm“, erklärt Neuner im Tirol-Live-Interview mit TT-Chefreporter Peter Nindler.

📽️ Video | Robert Neuner in „Tirol Live“:

Die Vorbereitungen für die Märkte laufen auf Hochtouren, als Erstes öffnen am 15. November jene in der Altststadt und am Marktplatz. Zur Einstimmung erstrahlen am Freitag die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt sowie der traditionelle Christbaum in der Altstadt.

Auf Veranstaltungen wie Eröffnungsfeiern oder Perchtenläufe, die Menschenmengen mit sich bringen, wird heuer allerdings vorsichtshalber verzichtet. Nicht fehlen dürfen freilich Christkindlmarkt-Klassiker wie Kasperl, Turmbläser und der Leierkastenmann, der bereits seit 37 Jahren seine Runden in der Altstadt zieht.

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Sicherheit an oberster Stelle

Die Sicherheit der Besucher stehe an oberster Stelle, betont Robert Neuner. Die Besucher erhalten an allen 200 Ständen der insgesamt sieben Christkindlmärkte unter Vorweis des Grünen Passes ein Tagesband. Die Einhaltung der 2-G-Regeln werde stichprobenartig von der Polizei kontrolliert, zudem sorgen Securitys für einen geordneten Ablauf. Auch für den Besucherandrang aus dem Nachbarland Italien ist man gewappnet: Sämtliche Informationen zu aktuellen Regeln und Sicherheitsmaßnahmen online und vor Ort sind in drei Sprachen aufbereitet.

Robert Neuners Augen strahlen übrigens besonders, wenn er die Christkindlmärkte mit etwas Abstand beobachten kann. Seine Lieblingsplätze zur Weihnachtszeit sind der Stadtturm sowie die Innbrücke. (dd)


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