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2G und Maskenpflicht: „Viel Aufwand dafür, dass wir die Fußabtreter sind“

In der Gastro schäumt man, in der Hotellerie ist man über die 2G-Regel froh und im Handel kennt sich ob der Maskenpflicht kaum noch wer aus. Ein Lokalaugenschein.

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Eva Tollinger (r.) wurde von einem Kunden darauf aufmerksam gemacht, die Maske abnehmen zu dürfen.
© Rita Falk

Von Anna Haselwanter

Innsbruck – „Wenn das so ist, nehme ich sie sofort runter“, sagt Eva Tollinger und zieht mit einem Ruck die Maske aus ihrem Gesicht. Die Verkäuferin im Sportler in Innsbruck nahm an, wieder Mund und Nase verhüllen zu müssen – „der Betriebsleiter hat extra an alle ein Mail geschrieben“, sagt sie. Ein Kunde klärt sie über das Gegenteil auf: Angestellte müssen aufgrund der 3G-Regel im Handel keine Maske mehr tragen, für Kunden ist sie seit gestern wieder Pflicht. „Bis heute konnte ich den Regeln gut folgen“, sagt Tollinger, „aber jetzt steige auch ich aus.“ Der Betriebsleiter schaut erstaunt, als sie ihn auf den neuesten Stand der Dinge bringt. Mit einem Wisch ist die Maske auch aus seinem Gesicht.


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