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Kanzler-Comeback als Ziel: So will Sebastian Kurz seine Macht absichern

Der Ex-Kanzler will mit Unterstützung der Länder seine Position als ÖVP-Obmann einzementieren. Die Rückkehr ins Kanzleramt bleibt sein Ziel.

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Sebastian Kurz will sich als Klubobmann und Parteichef nicht zufrieden­geben. Er plant die Rückkehr ins Kanzleramt.
© APA/Punz

Von Michael Sprenger

Wien – Ein physisches Treffen mit den Tiroler Funktionären gibt es vorerst nicht. „Wir sind gerade in einer Terminabstimmung für eine Videokonferenz.“ Dass die geplante Ländertour des ÖVP-Obmanns Sebastian Kurz nicht nach Tirol führt, soll aber nur zeitliche Gründe haben. „Wir sind mit der Gemeinderatswahl im Februar ausgelastet“, sagt der Tiroler VP-Landesgeschäftsführer Martin Malaun. Und wer soll bei der Videokonferenz anwesend sein? „Dies werden der Parteivorstand und der Landesklub sein“, ergänzt Malaun.

Die Länder- und Bezirkstour von Kurz hat aus Sicht der Wiener Parteizentrale ein klares Ziel: „Es geht darum, die Strukturen in der Partei zu nützen. Sebastian Kurz will seine Sicht der Dinge unmittelbar erklären, es werden auch die Weichen auf Zukunft gestellt“, sagt Kurz’ Pressesprecher Rubert Reif.


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