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Tiwag: „Strompreise im Frühjahr auf dem Prüfstand“

Trotz Preisrekorden im Großhandel darf die Tiwag den Strompreis derzeit gar nicht erhöhen. Nach dem Winter kann es aber so weit sein.

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„Wir werden im zweiten Quartal 2022 den Strompreis anpassen müssen, wenn die Großhandels-Preise weiterhin hoch bleiben.“ – Erich Entstrasser (Tiwag)
© Andreas Rottensteiner

Innsbruck – Im Großhandel jagt der Strompreis seit Monaten von Rekord zu Rekord, der monatliche österreichische Großhandelspreis-Index ÖSPI ist inzwischen auf ein Allzeithoch geklettert. Während einige Stromversorger ihre Strompreise bereits kräftig erhöht haben, hält die Tiwag noch still. Sie dürfte ihren Strompreis erst im kommenden Frühjahr erhöhen. „Wir werden zu Beginn des zweiten Quartals 2022 den Strompreis auf jeden Fall anpassen müssen, wenn die Großhandelspreise weiterhin hoch bleiben“, sagt Tiwag-Chef Erich Entstrasser. Zuletzt stand eine Erhöhung des Arbeitspreises (reiner Strom-Energiepreis) von 8 Prozent im Raum.


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