Plus

Imprägnieren, aber richtig: So schützt man Jacke und Gesundheit

Wer trocken bleiben will, muss immer mal wieder den Imprägnierschutz seiner Kleidung erneuern. Das ist bei bestimmten Mitteln allerdings nicht ganz ungefährlich.

  • Artikel
  • Diskussion
Hält die Jacke die Feuchtigkeit ab, macht es Spaß, im Regen spazieren zu gehen. Ob die Tropfen wie gewünscht abperlen, lässt sich leicht testen.
© iStock

Von Susann Frank

Innsbruck – Im Regen stehen will man im Spätherbst wirklich nur mit wasserdichter Kleidung. Dementsprechend achtet man beim Anziehen auf deren Schutzfunktion. Heutzutage werden Regen-, Outdoor- oder Skijacken aus wasserabweisenden Stoffen hergestellt, und sie sind beim Kauf deswegen mit speziellen Mitteln bearbeitet.

Doch kommt die Jacke in die Jahre, verabschiedet sich auch die Schutzschicht. Sie deswegen in die Altkleidersammlung zu stecken, ist unnötig. Es gibt Mittel und Wege, damit das Wasser wieder an der Außenschicht einwandfrei abperlt. Um diese anzuwenden, muss die Bekleidung natürlich von Schmutz befreit beziehungsweise gewaschen sein.

💧 Empfehlungen lesen.

„Wichtig ist, erst einmal die Herstellerempfehlung in der Jacke zu lesen“, betont Christian Undeutsch, Projektleiter beim Verein für Konsumenteninformation (VKI). Sollte die Funktionsbekleidung Fluorcarbonen (PFC) enthalten, ist es nicht nötig, nach einem passenden Imprägniermittel zu suchen. „PFC reagiert auf Wärme. Föhnen, leicht bügeln oder, wenn es erlaubt ist, in den Trockner geben, das reaktiviert die Schutzschicht“, erläutert Undeutsch.


Kommentieren


Schlagworte