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Mobilität in Osttirol: „Keine Zeit für Einzelkämpfer“

Ruftaxis und Gemeinde-Mobile mussten in Osttirol pandemiebedingt zeitweise den Betrieb einstellen. Ein EU-Projekt soll die Angebote nun wieder voranbringen.

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Öffentlicher Nahverkehr und das Car-Sharing-Angebot „Flugs“ ergänzen einander in Osttirol bereits.
© RMO

Von Christoph Blassnig

Lienz – Bemühungen, die Mobilität in Osttirol verbreitet auf neue Beine zu stellen, hat die Pandemie fast gänzlich zunichtegemacht. Über viele Jahre hatten sich mit Antrieb des Regionsmanagements Osttirol (RMO) bis in die Seitentäler gemeinnützige Dienste wie Ruftaxis und Gemeindemobile entwickelt, um vor allem für die „letzte Meile“, also zum Beispiel für den Weg von der Haltestelle zur Haustür, ganzjährige und günstige Transportmöglichkeiten zu schaffen – als Alternative zum Zweit- oder Drittauto, Fahrer inklusive.

Im Defereggental gibt es ein entsprechendes Angebot mit dem DefMobil, Ähnliches kennt man in den beiden Gemeinden des Virgentales, ebenso im Kalsertal. Im Hochpustertal hat sich etwa das Anrufsammeltaxi (AST) Thal-Assling-Anras-Abfaltersbach etabliert und auch in Innervillgraten betreibt der Besuchs- und Begleitdienst in Zusammenarbeit mit dem Sozialausschuss der Gemeinde ein „Ruftaxi“.


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