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Junge sind durch die Corona-Krise noch stärker belastet

Mehr Akutaufnahmen, Zunahme bei Angst- und Traumasymptomen: Der Handlungsbedarf im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie steigt weiter – trotz der geöffneten Schulen.

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Auf Therapieplätze müssen Kinder und Jugendliche in Tirol derzeit oft drei bis vier Monate warten.
© Gerhard Berger

Von Michael Domanig

Innsbruck, Hall – Bei Kindern und Jugendlichen in Tirol nimmt die psychische Belastung durch die Corona-Krise weiter zu. Das bestätigt Kathrin Sevecke, Direktorin der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Hall und Innsbruck, im TT-Gespräch.

So zeigen die bisher vorliegenden Fallzahlen bei den Akut- und Krisenaufnahmen an der Klinik (natürlich noch ohne das letzte Jahresviertel) einen „signifikanten Anstieg“ im Vergleich zu 2020 und 2019. Erwartungsgemäß, „weil psychiatrische Erkrankungen eine gewisse Zeit brauchen, bis sie symptomatisch werden“. Zudem habe die Lage im Jahr 2020 (Stichwort: Lockdowns) die Zahl der Akutaufnahmen reduziert.


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