MCI wieder Fall fürs Höchstgericht

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Der Neubau des MCI gestaltet sich derzeit als rechtlicher Hürdenlauf.
© Böhm

Innsbruck – Der Neubau der unternehmerischen Hochschule MCI wird zur unendlichen Geschichte: Das Land legte für den Neustart 2018 eine Kostenobergrenze von 135 Millionen fest. Die Vergabe der Totalunternehmerleistung (Planungs- und Bauleistungen bis zur schlüsselfertigen Herstellung des Neubaus) im November 2019 an Porr-Ortner wurde bekanntlich von einer Wiener Bietergemeinschaft beeinsprucht. Sie verlangte eine Nachprüfung.

Im August 2021 hat das Landesverwaltungsgericht (LVwG) den Einspruch jedoch abgewiesen und grünes Licht gegeben. Doch die Bewerbergemeinschaft Sommer/Hoppe /Werkraum Ingenieure /Rösner hat gegen die Entscheidungen außerordentliche Revisionen beim Verwaltungsgerichtshof eingebracht. Sollten diese zugelassen und die Beschlüsse des LVwG aufgehoben werden, erfolgt erneut eine Fortsetzung des Nachprüfungsverfahrens.

Das Land hält jedoch an der seinerzeitigen Zuschlagserteilung an die Porr fest. (pn)


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