Plus

Pächter der Stadt Kufstein bangt um seine Zukunft als Landwirt

„Gut March“ in Kufstein soll nach 20 Jahren neu ausgeschrieben werden. Kommunalpolitik ist uneins, Bürgermeister verweist auf das Gesetz.

  • Artikel
  • Diskussion
„Gut March“ in Kufstein: Um die Verpachtung gibt es in Kufstein einige Diskussionen.
© Hechenbichler

Von Wolfgang Otter

Kufstein – Seit knapp 20 Jahren bewirtschaftet der Kufsteiner Ortsbauernobmann VP-Ersatzgemeinderat Peter Hechenbichler das „Gut March“ und die „Hofinger Alm“. 2002 hatte er die rund acht Hektar große Landwirtschaft übernommen, nach einer Ausschreibung der Stadtgemeinde, wie er betont. Seither hat der Marcherbauer nicht nur sein Herzblut, sondern auch viel Arbeit und Geld in Gebäude und den Betrieb investiert. Um wirtschaftlich zu überleben, gehen Hechenbichler und seine Ehefrau zusätzlichen Berufen nach, wie er erzählt.

Das alles sieht er nun auf einen Schlag gefährdet. Der Pachtvertrag für das Gut läuft 2022 aus, jener für die Hofinger Alm im Kaisertal 2023. Seine Hoffnung liegt auf einer Verlängerung der Verträge bis 2042, ohne Ausschreibung. Nur damit stößt er auf erheblichen Widerstand aus dem Rathaus.

Bürgermeister Martin Krumschnabel will nicht nur neu ausschreiben, sondern sieht auch die gesetzliche Notwendigkeit dafür. „Der bisherige Mieter kann sich ja noch einmal bewerben“, meint der Stadtchef. „Ich höre auch, dass es schon andere Interessenten gibt“, sagt Krumschnabel.


Kommentieren


Schlagworte