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Beschwerde zurückgezogen: Rechtsstreit in Jerzens beigelegt

Der Landesumweltanwalt (LUA) zieht seine Beschwerde gegen die Wohnungseigentum (WE) zurück. Man konnte sich letztlich einigen.

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Nach der Einigung zwischen der Tiroler Umweltanwaltschaft und der Wohnungs­eigentum wird in Jerzens bald gebaut.
© TVB Pitztal/www.breonix.at

Von Thomas Parth

Jerzens, Innsbruck – Das Leitbild der WE besagt, dass man sich als gemeinnütziger Wohnbauträger in der Pflicht sieht, Projekte nach „heutigen Ansprüchen an Technologie und Ökologie“ umzusetzen. Danach sah es in Jerzens zunächst nicht aus, führte doch der Zwist mit dem Landesumweltanwalt gar zu einem Rechtsstreit. Der Baustart war für das heurige Frühjahr geplant, doch die 36 Wohnungen an der Mühlleite in Jerzens konnten bis dato nicht gebaut werden. Neben einem möglichen Vorkommen des vom Aussterben bedrohten Neuntöters beklagte der Umweltanwalt die bis dahin zögerliche Gesprächsbereitschaft von Gemeinde und Bauwerber. Es seien wichtige Aspekte in der Interessenabwägung nicht berücksichtigt worden, beklagte der LUA. Außerdem sei eine „Alternativenprüfung nicht nachvollziehbar durchgeführt worden“. Immerhin hätte die Gemeinde ausreichend Baulandreserven zur Verfügung gehabt.


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