Brennerbasistunnel: Baukonzern Webuild erhielt Zuschlag für weiteres Baulos

Die Angebotssumme der Bietergemeinschaft beträgt 651 Millionen Euro. Die Arbeiten an dem Baulos sollen im Jänner 2022 beginnen.

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Innsbruck – Der italienische Baukonzern Webuild hat den Auftrag für den Bau des Bauloses H41 (Sillschlucht-Pfons am Brenner) für den Brennerbasistunnel erhalten. Die Angebotssumme der Bietergemeinschaft beträgt 651 Mio. Euro, teilten die Brennerbasistunnelgesellschaft BBT SE und der Baukonzern in einer Aussendung am Donnerstag mit.

Die Arbeiten an dem Baulos sollen im Jänner 2022 beginnen. Das Los H41 ist laut BBT SE eines der größten Baulose auf österreichischem Projektgebiet und reicht mit einer Länge von rund 14,3 Kilometern von der Sillschlucht über das Ahrental bis Pfons am Brenner. Die Bauarbeiten sollen bis Sommer 2028 fertiggestellt sein.

Bei der Ausschreibung behauptete sich die Webuild Group an der Spitze eines Konsortiums mit der Schweizer Gesellschaft Implenia. Webuild hält eine 50-prozentige Beteiligung am Joint Venture, das die Arbeiten umsetzen und dafür rund 400 Mitarbeiter direkt beschäftigen wird. Der römische Baukonzern ist bisher bereits an drei der Hauptbaustellen des Brennerbasistunnels beteiligt.

Der 64 Kilometer lange Tunnel ist ein Kernelement des TEN-V Kernnetzkorridors Skandinavien-Mittelmeer. Die Baugesellschaft Webuild, die 2020 aus der Umbenennung des Konzerns Salini Impregilo entstanden ist, beschäftigt 70.000 Personen in 50 Ländern und zählt zu den weltweit größten Baukonzernen.


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