Projekt SpeciAlp­s2: Vom Sofa aus auf großer Wanderung

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Das Bedürfnis vieler Menschen, ihren Ausgleich in der Natur zu suchen, steigt. Dies bleibt für Flora und Fauna nicht ohne Auswirkung.
© Ales Krivec

Von Simone Tschol

Elmen – Immer mehr Menschen suchen Erholung und Ausgleich in der alpinen Natur. Das setzt Tiere und Pflanzen, aber auch beliebte Urlaubsorte und deren Bewohner zunehmend unter Druck. Aber wie lassen sich Naturschätze und Erholungssuchende verträglich zusammenbringen? Dieser Frage widmet sich das Projekt SpeciAlps2 von „Cipra International“ und „Allianz in den Alpen – das Gemeindenetzwerk“.

In Zusammenarbeit mit vier Pilotregionen im Alpenraum – Naturpark Tiroler Lech (A), Steiner und Sanntaler Alpen (SL), Bergsteigerdorf Balme (I) und Bad Reichenhall (D) – werden seit November 2020 Beispiele für gelungene Besucherlenkung gesammelt, weiterentwickelt und als Inspirationsquelle zur Verfügung gestellt.

Das Projekt speciAlps2 sensibilisiert Gäste und Einheimische zudem für die Vielfalt von Tieren und Pflanzen in den Alpen, aber vor allem auch für Verhaltensregeln im Naturraum: Alpenblumen bewundern statt pflücken, auf den Wegen wandern statt querfeldein, Gämsen beobachten statt verfolgen.

Am Montag, 22. November, ab 14 Uhr kann man die Naturschätze ganz sorgenfrei erleben. Auch Bedenken wegen eines möglichen Fehlverhaltens sind fehl am Platz. Dann nämlich findet unter dem Titel „Spurenarm unterwegs“ eine virtuelle Nachmittagswanderung statt. Danach darf bis 17 Uhr online diskutiert werden – über die Motivation, möglichst wenig Spuren zu hinterlassen, nachhaltige Mobilität und den Einfluss von Social Media auf das Verhalten in sensiblen Natur- und Kulturlandschaften. Anmeldung bis 21. November & weitere Informationen zum Projekt unter www.cipra.org/de/speciAlps2

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