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Hotelprojekt in der Gramai: „Wir wollen im Einklang mit der Natur bauen“

Adolf Rieser will die Gramaialm durch ein Hotel zukunftsfit machen. Die Tiroler Grünen üben Kritik. Der Landesumweltanwalt sieht auch Positives.

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Neben dem bestehenden Gasthaus Gramaialm ist ein Hotel (links zu sehen) samt Wellnessanlage und Außenpool geplant.
© Rieser

Von Angela Dähling

Pertisau – Durchwegs positive Gutachten würden für das Hotelprojekt in der Gramai vorliegen. Das sagt Ebens Bürgermeister Sepp Hausberger. Auch Vizebürgermeister Josef Rieser unterstreicht das. Er ist der Bruder des Projektwerbers Adolf Rieser und für die Landwirtschaft auf der Gramaialm zuständig. Selbst der Landesumweltanwalt stehe dem Projekt – ein Wellnesshotel mit 74 Betten – positiv gegenüber, sagen die beiden Gemeindepolitiker.

Landesumweltanwalt Walter Tschon will das so nicht ganz stehen lassen. Bauvorhaben in Landschaftsschutzgebieten stehe er generell nämlich äußerst kritisch bis ablehnend gegenüber, erklärt er. Allerdings würden durch das Erweiterungsvorhaben in der Gramai keine naturkundlich wertvollen Flächen überprägt werden, sondern nur ein geschotterter Parkplatz direkt im Anschluss ans bestehende Gasthaus.


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