Nach Probelauf: Positive Signale für Pumptrack in Reutte

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Vier Wochen lang wurde die mobile Anlage fast in Dauerschleife befahren. Der Ruf nach einer fixen Anlage wurde immer lauter.
© Tschol

Reutte – Von Ende August bis Ende September ließen es Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf dem mobilen Pumptrack in Reutte krachen. Dabei gilt es, auf einem Sportgerät stehend, ohne zu treten und nur durch Hochdrücken (engl. „pump“) des Körpers aus der Tiefe heraus Geschwindigkeit aufzubauen und schnellstmöglich über den Kurs (engl. „track“) zu kommen. Die mobile Version sollte zeigen, dass das Interesse und der Bedarf für einen fixen, asphaltieren Pumptrack da ist. Und es gelang. Die temporäre Freizeiteinrichtung wirkte wie ein Magnet.

Jetzt hat sich auch der Planungsverband Reutte und Umgebung eingehend mit der Thematik beschäftigt. Obmann Wolfgang Winkler: „Initiator Martin Nigg hat uns das Projekt vorgestellt und soweit ich das beurteilen kann, sehen es alle positiv.“ Was den Standort angehe: Dieser müsse in jedem Fall im Zentrum sein. „Am besten beim Schulzentrum. Dort befindet sich ja auch der Funpark und es ist eine gute Anbindung durch Bus und Bahn gegeben“, so Winkler. Auch in Sachen Finanzierung würden sich die Gemeinden nicht verschließen. Eventuelle Fördermöglichkeiten seien noch abzuklären.

Jetzt wurde das Projekt der Gemeinde Reutte übergeben. Der Gemeinderat wird sich in seiner nächsten Sitzung damit beschäftigen. (fasi)

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