Landesrätin Palfrader froh, dass der Unterricht aufrecht bleibt

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Trotz Lockdown setzt Beate Palfrader auf Präsenzunterricht.
© De Moor

Pertisau, Innsbruck – Schulen und Kindergärten bleiben während des Lockdowns geöffnet – gleichzeitig appellieren Regierung wie Länder, die Kinder wenn möglich daheim zu betreuen. In den Schulen gilt durchgehend Maskenpflicht: Kinder in Volksschulen, AHS-Unterstufen, Mittelschulen und Sonderschulen müssen zumindest einen Mund-Nasen-Schutz tragen, alle anderen Schüler sowie Lehrer eine FFP2-Maske.

Tirols Bildungslandesrätin Beate Palfrader (VP) ist „froh darüber, dass der Unterricht aufrechtbleibt“. Andererseits sei es möglich, zuhause „mit Lern- und Übungsaufgaben zu lernen“, sagt sie zur TT. Darüber hinaus könnten je nach technischen Gegebenheiten Schüler virtuell am Unterricht teilnehmen. Fernunterricht werde auch ganzen Klassen gestattet. Schriftliche Leistungsfeststellungen wie Schularbeiten oder Tests wird es laut Palfrader bis 13. Dezember nicht geben. Palfrader hofft, dass die regelmäßige Teststrategie an den Schulen im Zusammenhang mit dem Lockdown zu einem Rückgang der Infektionen führt.

Nicht zufrieden ist die Lehrergewerkschaft, die den Präsenzunterricht deutlich beschränken will. Die AHS-Direktoren fordern in einer Aussendung die Möglichkeit zur Entscheidung über die Form des Unterrichts – also ob präsent oder digital gelehrt wird. (TT, pn)


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