Fahrplanwechsel in Tirol bringt viel Neues

Unter anderem verkehrt ab 12. Dezember zwischen Innsbruck und Kufstein eine Expresslinie

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Der neue Fahrplan bringt ab 12. Dezember bessere Anbindungen ins Oberlan­d und den neuen Cityjet Xpress ins Unterland.
© De Moor

Innsbruck – Jährlich 780.000 Kilometer mehr, quasi einmal die Strecke zum Mond und wieder retour, wird die Bahn in Tirol ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember zurücklegen. Die Züge fahren damit ganze 8,5 Millionen Kilometer durch das Land. So viel wie noch nie. Auch bei den Bussen tut sich einiges.

Der öffentliche Nahverkehr wird stetig ausgebaut. Das zeigt sich etwa beim neuen Cityjet Xpress (CJX) zwischen Innsbruck und Kufstein. Dieser wird 17-mal täglich sieben Stationen anfahren, darunter die neue Haltestelle bei der Innsbrucker Messehalle. Er braucht auf dieser Strecke mit einer Dreiviertelstunde Fahrzeit ungefähr so lange wie ein Railjet. Möglich machen das unter anderem zwei neue Zuggarnituren. Parallel dazu wird die stündliche Regionalexpress-Verbindung vom Bahnhof Innsbruck ins Oberland bis in die Abendstunden ausgedehnt. Der Fernverkehr wird ebenso ausgebaut: Künftig gibt es einen Direktzug zwischen Innsbruck und Frankfurt am Main und eine Verbindung von Innsbruck nach Paris, die jedoch einen Umstieg in den Nachtzug in Salzburg erfordert.

Neuerungen wird es ebenfalls bei den Regiobussen geben. Etwa soll die Linie 160X in Reutte abends zwei zusätzliche Kurse bekommen oder der Axamer Ortsteil Kristen häufiger angefahren werden. Details zum Fahrplanwechsel gibt es im Internet unter

„Wir läuten das Tiroler Jahr der Schiene ein“, sagte Landeshauptmannstellvertreterin Ingrid Felipe gestern bei der Präsentation der Neuerungen. René Zumtobel, Regionalleiter der Bundesbahnen (ÖBB), betonte: „Im kommenden Jahr weiten wir unser Angebot um 1,4 Millionen Kilometer aus, mehr als die Hälfte davon in Tirol.“

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Alexander Jug, Geschäftsführer des Tiroler Verkehrsverbundes, meinte: „Damit noch mehr Menschen auf Öffis umsteigen, ist ein wachsendes Angebot besonders wichtig.“ Martin Baltes, Geschäftsführer der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, erinnerte die Fahrgäste: „Informieren Sie sich am besten schon jetzt über Neuerungen auf den von Ihnen meist genutzten Linien.“ (mac)


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