Frust, Wut und Schock bei Handel, Wirten und Hotels
„Historische Katastrophe“: Menschen und Betriebe müssten nun ausbaden, was die Politik verschlafen hat, kritisieren die Unternehmen.
Innsbruck, Wien – Frustriert, schockiert, wütend: So reagieren die von dem ab Montag geltenden Komplett-Lockdown am meisten betroffenen Branchen. „Entgegen allen politischen Versprechen stehen wir vor der gleichen Situation wie vor einem Jahr, wenn nicht sogar vor einer schlimmeren“, kritisiert der Obmann des Tiroler Handels, Dieter Unterberger: „Sollte der Lockdown bis 13. Dezember verlängert werden, wäre das ein Super-GAU. Dann würde für viele mehr als die Hälfte des Weihnachtsgeschäfts wegbrechen.“ Die Bundespolitik schere alle über einen Kamm, statt auf regionalspezifische Maßnahmen zu setzen. „Der Handel war nie Infektionstreiber.“