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Andreas Rieders Marathon in ein neues Leben

Andreas Rieder war ein übergewichtiger, rauchender Partytiger. Ein Arztbesuch änderte alles: Jetzt ist der Zillertaler Staatsmeister im Bergmarathon und für die WM qualifiziert.

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Andreas Rieder läuft heute von einem Sieg zum nächsten. Oben rechts: der Zillertaler, als er noch übergewichtig war.
© Saragossa, Christian Heilwagen Sports, privat

Von Angela Dähling

Aschau i. Z. – Er lebte auf der Überholspur. Fehlte auf keiner Party. Rauchte wie ein Schlot. Kein Grillfleisch war vor ihm sicher. Andreas Rieder – ein Mann der Extreme. Noch immer lebt, besser gesagt läuft, der 35-jährige Zillertaler auf der Überholspur. Aber auf einer komplett anderen. Denn aus dem korpulenten Lebemann ist innerhalb weniger Jahre ein drahtiger Extremsportler geworden, der von einem Sieg zum anderen rennt. Amtierender Österreichischer Staatsmeister im Bergmarathon, Alpencup-Gesamtsieger 2020, amtierender Landesmeister im Bergmarathon und Crosslauf sind nur einige Titel, die sich der Aschauer mit eisernem Willen, Disziplin und Ehrgeiz erkämpft hat. Der Grund für den radikalen Lebenswandel für den dreifachen Vater war ein Arztbesuch. Aber der Reihe nach:


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