Imster Kunststraße "light" wegen Lockdowns: Heuer nur für Fenstergucker

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Die Bestimmungen im Lockdown erlauben heuer keinen Galeriebetrieb. Es werden aber Kunstfenster für den Kunstspaziergang gestaltet.
© Böhm

Imst – Kurzzeitig hieß es aus der Gerüchteküche, dass die Imster Kunststraße 2021 abgesagt sei. Dann kam aber doch noch die erfreuliche Meldung: „Es gibt eine Kunststraße light.“ Zur Entschleunigung und Einhaltung der Lockdown-Bestimmungen findet die Veranstaltung vom 26. November bis 9. Jänner nicht als Kunststraße im herkömmlichen Sinne statt, sondern als Kunstspaziergang für Fenstergucker.

Nach den Entwicklungen der letzten Wochen ist klar, dass die diesjährige 20. Kunststraße „nicht wie ursprünglich vorgesehen umgesetzt werden kann“, erklärt Kathrin Deisenberger vom Kulturbüro der Stadt Imst. Die beiden Organisatorinnen Sarah Plattner und Andrea Bubik-Schöpf haben ihr Konzept überarbeitet und planen nun eine sichere Version des Kunst-Festivals für diese schwierige Zeit. „Die Kunst wird in unserem überarbeiteten Konzept in ‚Kunstfenstern‘ nach außen getragen und kann mit einem Spaziergang durch die Imster Innenstadt und einem Besuch des Krippenpfades auf sichere Art und Weise verbunden werden“, erklären Plattner und Bubik-Schöpf.

„Angesichts der aktuellen Lage wünschen wir uns größtmögliche Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger und freuen uns, dass wir eine Lightversion der Kunststraße anbieten können, die für alle Beteiligten sicher ist“, so Bürgermeister und Kulturreferent Stefan Weirather.

Die „Kunstfenster“ in den Räumlichkeiten in der Imster Innenstadt laden zum Betrachten ein. Die meisten Lokalitäten, die als Galerien vorgesehen waren, werden im Kunstspaziergang berücksichtigt. Der Spaziergang führt vom Stadtplatz über die Schustergasse in die Kramergasse bis hinter die Johanneskirche über den Krippenpfad Richtung Oberstadt und von dort aus wieder retour durch die Kramergasse, Floriangasse zum Ausgangspunkt.

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