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Der süße Tropfen kommt am Ende: Wofür die Ernte nun noch zu gebrauchen ist

Für die Süßweinproduktion ist die Ernte noch nicht abgeschlossen. Der Wein passt u. a. zu süßen Speisen.

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Botrytis cinerea hat die Trauben von Winzer Gerhard Kracher bereits befallen.
© Kracher

Von Manuel Lutz

Innsbruck – Am Weingut von Gerhard Kracher in Illmitz hängen immer noch einige Trauben, die mittlerweile ausgetrockneten Rosinen ähneln. Vergessen hat der Weinbauer aus dem Burgenland seine Früchte bei der Lese aber nicht. Denn Kracher produziert damit Süßweine. „Vor allem Touristen, die davon noch nie etwas gehört haben, glauben, wir hätten die Trauben vergessen. Dabei dauert unsere Auslese insgesamt drei Monate. Sie ist zumeist erst zu Weihnachten beendet“, klärt der Winzer auf.

Denn der Zeitpunkt der Ernte hängt von vielen Faktoren wie u. a. den Wetterverhältnissen ab. „Die Voraussetzung, um Süßwein produzieren zu können, ist der Befall der Trauben durch Botrytis cinerea, einen Edelschimmelpilz. Dies geschieht im Herbst, wenn die Trauben vollreif sind“, weiß Kracher.


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