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Teure Adventkalender: Große Klappe und wenig dahinter

Adventkalender sind oft viel zu teuer oder nur mit Restkontingent gefüllt. Wer nicht enttäuscht werden will, sollte sich vorher informieren.

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Selbst gemacht ist es noch immer am besten – sowohl für die Geldtasche als auch für die Umwelt.
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Von Rosa Karbon

Innsbruck – Noch ein Monat, dann ist es endlich so weit: Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür. Bevor es allerdings so weit ist, gilt es, 24 andere Türchen zu öffnen. Was in besinnlicher Vorfreude beginnt, endet nicht selten in herber Enttäuschung. „Große Klappe, nichts dahinter“ scheint bei gekauften Adventkalendern den weniger schillernden Ton anzugeben.

„Leider ist es oft so, dass die Verpackung in Relation zum Inhalt viel zu groß ist“, erklärt Jana Fischer von der Verbraucherzentrale Hamburg. Von umweltschonender Verpackung ist selten etwas zu sehen, dreifach eingepackt sei bei den Naschereien gang und gäbe. Gerade bei Kalendern, die mit Süßigkeiten gefüllt sind, lauere zudem noch die Kostenfalle.

So kann man z. B. Schokolade-Adventkalender mit 250 g Füllgewicht um 19,99 Euro kaufen. Würde man die Schokolade derselben Marke im Handel als einzelne Tafeln erstehen, käme man lediglich auf 5,70 Euro. „Inwiefern die aufwändige Verpackung den Mehrwert des Kalenders rechtfertigt, müsste man im Einzelfall prüfen“, sagt Fischer. Jedenfalls sollte sich jeder selbst überlegen: Ist es mir das Geld wert?


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