31 Firmen in 13 Jahren: Universität Innsbruck bei Spin-offs voran

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In der Kategorie Spin-offs liegt Innsbruck mit 11 Firmen vor allen österreichischen Universitäten.
© Böhm

Innsbruck – Bei der Preisverleihung „Leading Austrian Institutions“ im Rahmen der Spin-off-Austria-Konferenz 2021 belegte die Universität Innsbruck im Bereich der Ausgründung von neuen Unternehmen den 3. Platz. In der Kategorie Spin-offs liegt Innsbruck mit 11 Firmen sogar vor allen anderen österreichischen Universitäten.

An der Uni Innsbruck wurden in den letzten 13 Jahren 31 Firmen gegründet, an denen die Universität beteiligt ist oder war. Sieben dieser Beteiligungen konnten bereits verkauft werden und lediglich vier waren nicht erfolgreich am Markt. Zum Ende des vergangenen Jahres waren in diesen Unternehmen rund 140 Menschen beschäftigt, eine Steigerung von 34 % im Vergleich zum Vorjahr. „Wir versuchen die Option einer Firmengründung unseren Studierenden und Mitarbeitenden schon sehr früh zu vermitteln“, betont Rektor Tilmann Märk.

Die Firmenideen kommen an der Uni Innsbruck bisher aus 9 der 16 Fakultäten, wobei die Biologie, die Chemie und Pharmazie sowie die Mathematik, Informatik und Physik mit jeweils fünf Gründungen an der Spitze liegen. „Beispiele für erfolgreiche Gründungen gibt es einige“, so Sara Matt, Leiterin der Transferstelle Wissenschaft-Wirtschaft-Gesellschaft. Sinsoma beispielsweise, ein Unternehmen, das mit dem Know-how bei der Detektion und Analyse kleinster DNA-Spuren in Gewässern seit mehr als einem Jahr ein eigenes Corona-Testverfahren entwickelt habe. Oder die Ausgründungen aus der Physik – AQT und ParityQC – die an einer kommerziellen Entwicklung und dem Betrieb von Quantencomputern arbeiten. (TT)


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