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„Schulärzte sollen Kinder impfen“: Wolfgang Mückstein im TT-Interview

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) über das Ende des Lockdowns für alle und warum er weiter für offene Schulen ist. Lob gibt es für das solidarische Verhalten von Wien und Burgenland.

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Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein gibt sich noch optimistisch für ein Ende des Lockdowns für alle am 12. Dezember.
© APA/Fohringer

Warum können Sie und der Kanzler behaupten, dass am 12. Dezember der Lockdown für Geimpfte endet? Über 600 Corona-Patienten liegen derzeit auf Intensivstationen.

Wolfgang Mückstein: Wir haben ja nicht erst am vergangenen Montag mit Maßnahmen begonnen. Die 3-G-Regel am Arbeitsplatz wurde am 1. November eingeführt. Wir verordneten kurze Zeit später eine 2-G-Regel für den Freizeitbereich. Zudem haben wir eine stark ansteigende Impfrate. Doch es braucht weitere Maßnahmen. Deshalb haben wir in der Bundesregierung, gemeinsam mit allen Bundesländern und der größten Oppositionspartei, einen Lockdown für alle beschlossen, der zweimal zehn Tage andauert. Da wir danach einen Lockdown für Ungeimpfte fortführen, gehe ich derzeit davon aus, dass der komplette Lockdown für Geimpfte mit 12. Dezember endet.

Wenn Ihr Optimismus mit den Infektionszahlen in Einklang zu bringen ist – wird dann am 13. Dezember nur der Handel aufgesperrt oder auch die Gastronomie?

Mückstein: Wir werden nach zehn Tagen Lockdown evaluieren. Dann erst können wir eine fundierte Einschätzung vornehmen.

Wir werden also erst am Mittwoch erfahren, ob nur der Handel öffnet? Die Frage zielt darauf ab, ob es nur darum geht, ein paar Tage vor Weihnachten die Geschäfte zu öffnen, um sie nach den Feiertagen wieder zu schließen. So haben wir es auch im Vorjahr erlebt.


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