Hausers gute Erinnerung an den schwedischen Kältepol Östersund

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Östersund (SWE), Saison 2017/18: Lisa Hauser/Simon Eder feierten damals den Weltcup-Sieg im Single-Mixed-Bewerb.
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Östersund – Ausradeln auf dem Ergometer stand gestern am Programm, als die TT die Tirolerin Lisa Hauser im schwedischen Östersund am Telefon erreichte. Morgen geht der Biathlon-Weltcup in der Mitte Schwedens am See Storsjön los, ein ungewöhnlicher Start wird es allemal. Die Veranstalter erwarten bis zu 5000 Fans pro Tag. Restriktionen wie 2 G oder 3 G gibt es in Schweden nicht für Outdoor-Events, ebenso wenig wie eine Zuschauerlimitierung. „Gewöhnlicher“ wird es nach dem Doppel-Auftakt ab der zweiten Station in Hochfilzen, wo wegen des Lockdowns keine Zuschauer kommen. Und auch der nächste Traditionsschauplatz Oberhof (GER) will angesichts der steigenden Inzidenz auf Fans verzichten. Die Tirolerin bleibt davon unbeeindruckt: „Im Moment gibt es wichtigere Themen in Österreich als die Zuschauer.“

Zurück zu Lisa Hausers sportlichem Auftreten: Bereits gestern absolvierte sie die Wettkampf-Vorbereitung, um morgen (11.40 Uhr, live ORF 1) beim 15-km-Einzel-Rennen von Östersund in Form zu sein. Die erste Analyse der 27-Jährigen aus Reith/Kitzbühel: „Das Training verlief gut, aber es wird ein hartes Rennen.“ Noch fehlt schließlich der Rhythmus, Wind und Kälte (bis minus 10 Grad erwartet) tragen auch nicht zur Entspannung bei. Was für ein Unterschied zu den Bedingungen bei Hausers WM-Titel in Pokljuka (SLO), wo sie den Massenstart-Bewerb bei geradezu frühlingshaften Temperaturen absolvierte.

An Östersund hat Lisa Hauser übrigens gute Erinnerungen: In der Vorsaison landete sie auf Platz 5 (Sprint), in der Saison 2017/18 gewann sie mit Simon Eder gar die Single-Mixed-Staffel. Wenn das kein gutes Omen für die Ausnahme-Biathletin ist. (floh)

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