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Kufstein Towers kehren zurück aus der Zwangspause

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Nach der Corona-bedingten Absage des Tiroler Derbys müssen die Kufstein Towers (blau) und Swarco Raiders (weiß) auswärts glänzen.
© Kristen

Von Roman Stelzl

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Innsbruck – Zwei positive Corona-Tests im Lager der Pirlo Kufstein Towers hatten vergangenes Wochenende alles lahmgelegt. Das zweite Tiroler Basketball-Derby in der zweiten Bundesliga gegen die Swarco Raiders fiel aus – und während die Konkurrenz (vorerst) ein letztes Mal vor gefüllten Rängen auf Korbjagd ging, blieb die Kufstein Arena ausgerechnet bei diesem Spiel vor vielen erwarteten Fans leer.

„Das ist schade, dass das Spiel nicht stattfinden konnte. Aber Sicherheit geht vor“, sagt Markus Schwab, der sportliche Leiter der Swarco Raiders. Ein neuer Termin soll im neuen Jahr gefunden werden, „dann hoffentlich vor vielen Fans in Kufstein“. Bis es so weit ist, gibt es aber noch genügend Aufgaben im laufenden Jahr zu erfüllen. Die erste wartet auf die heuer so starken Innsbrucker bereits an diesem Sonntag (20 Uhr) bei BBU Salzburg. Dabei geht es für die Gäste um den fünften Sieg im sechsten Spiel und damit auch um die Tabellenführung in der West-Liga, die man nur aufgrund des spielfreien Wochenendes verloren hatte. „Wir wollen auf jeden Fall wieder zurück in die Siegerspur“, sagt Schwab. Das letzte Liga-Duell gegen die BBC Nord Dragonz ging denkbar knapp verloren. Das Cup-Duell mit Meister Gmunden Swans stufte Schwab eher als „Erfahrung“ ein. Nun sollen aber wieder drei Punkte mit ins Gepäck. Auch mit der Hilfe von John Franklyn Gardiner und Leon Tomic, die beide trotz Nasenbeinbruch (Gardiner erlitt gar einen doppelten) mit Maske wieder am Parkett stehen. Schwab: „Sie werden es wieder versuchen zu spielen, auch wenn sie noch nicht zu 100 Prozent fit sind. Da fehlt natürlich noch einiges.“

Nicht viel fehlte indes den Kufstein Towers zum ersten Sieg nach dem Aufstieg in die zweite Bundesliga. Nun halten die Festungsstädter aber bei fünf Niederlagen aus fünf Spielen. Der erste Erfolg soll nun als Außenseiter morgen (18 Uhr) bei KOS Celovec nachgeholt werden. Die zwei positiv getesteten Spieler fallen weiter aus, daneben wurde der ganze Kader freigetestet. Schmerzlich fehlen wird aber der verletzte Ignacio Giraldez, mit 17 Punkten pro Spiel Towers-Topscorer.


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