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Volkspartei erzwingt in Lienz Sondersitzung zum Hauptplatz

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Vizebürgermeister Kurt Steiner (ÖVP).
© Oblasser

Lienz – Der Lienzer Hauptplatz soll ein neues Gesicht bekommen. Wie es aussehen soll, ist aber strittig. Die ÖVP-Fraktion im Gemeinderat hat nun einen Sonder-Gemeinderat zu diesem Thema beantragt. Da sie über sieben Mandate, also ein Drittel aller Sitze, verfügt, muss diese Sondersitzung zwingend stattfinden.

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Thema ist die geplante Neugestaltung, so wie sie die Lienzer Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) präsentiert hat: mit neuer Pflasterung, vielen Bäumen, einem Brunnen mit Wasserrinne und diversen Sitzgelegenheiten. Für die ÖVP ist das Projekt aber nicht ausreichend diskutiert worden. „Der Gestaltungsprozess war alles andere als transparent“, kritisiert VP-Vizebürgermeister Kurt Steiner. „Leider fanden alternative Architekturvorschläge bislang keine Berücksichtigung.“

Alternative Vorschläge gibt es nämlich, und zwar vom renommierten Bildhauer und Maler Jos Pirkner, der unter anderem die Skulptur des Red-Bull-Hauptquartiers in Salzburg geschaffen hat. Er wird sein Projekt im Sondergemeinderat präsentieren.

Außerdem beantragt die ÖVP, einen Wettbewerb für die Hauptplatz-Gestaltung auszuschreiben. „Die Neugestaltung des Platzes wird das Bild unserer Stadt auf viele Jahre hin prägen“, begründet Kurt Steiner. „Deshalb wollen wir eine breite Entscheidungsfindung.“

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In einer früheren Diskussion hatte Blanik darauf verwiesen, dass es zum Hauptplatz einen breiten Beteiligungsprozess für alle Bürgerinnen und Bürger gegeben habe. Es seien auch viele Ideen eingebracht worden.

Die Sondersitzung wird voraussichtlich am 7. Dezember stattfinden. (co)


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