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St. Johann startet in das Photovoltaik-Zeitalter

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Bürgermeister Hubert Almberger besichtigte die neue Photovoltaikanlage bereits.
© Marktgemeinde St. Johann

St. Johann i. T. – Kürzlich hat sich Bürgermeister Hubert Almberger persönlich von der Funktion der ersten gemeindeeigenen Photovoltaik-Anlage überzeugt. Diese wurde auf dem Dach des KIM (Kinder im Mittelpunkt), der neuen Kinderbetreuungseinrichtung der Marktgemeinde, installiert.

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Die in die Dachstruktur integrierte Photovoltaik-Anlage verfügt über 90 Module, die in Richtung Süden ausgerichtet sind. Die Anlage weist zudem einen Hybridwechselrichter mit Solarstromspeicher auf. Die Speicherkapazität beträgt 22 kWh. Dank des Speichers kann der am Tag nicht verbrauchte Strom während der Nacht verwendet werden. Damit erhöht sich der Deckungsgrad erheblich. Insgesamt bringt die Photovoltaik-Anlage einen Jahresertrag von ca. 28.000 kWh. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von sieben Einfamilienhaushalten.

In den ersten Wochen hat sich gezeigt, dass die Anlage bei schönem Wetter nahezu den gesamten Strombedarf des Gebäudes untertags decken kann und am Abend noch einige Stunden Strom aus dem Batteriespeicher bezieht. Als zusätzliche Funktion dient der Batteriespeicher auch als Notstromversorgung, sollte einmal der Strom vom Netz ausfallen.

Neben der Energiegewinnung für das KIM ist es auch das erklärte Ziel der Gemeinde, dass die von der Anlage gelieferten Daten allen Interessierten zugänglich gemacht werden, um darüber zu informieren, wie Photovoltaik mit Batteriespeicher und Notstromfunktion funktioniert. Diese Daten werden dann auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht.

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Eine weitere Photovoltaik-Anlage wird demnächst am neuen Bauhof in Betrieb genommen. Diese wurde aus einem anderen Ansatz heraus geplant und mit einer interessanten, zukunftsweisenden Technik ausgestattet.

Hilfe und Informationen zur Planung einer Photovoltaik-Anlage gibt es in der Umweltabteilung des Marktgemeindeamtes unter 05352/6900-229 oder umwelt@st.johann.tirol (mm)


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