In Not geraten: „Sternenhimmel“ hilft in Tirol

Rasche Hilfe, die zu 100 Prozent bei vielen in Not geratenen Tirolerinnen und Tirolern ankommt: Die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ hilft das bereits siebente Jahr.

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Der „Tiroler Sternenhimmel“ soll auch heuer wieder dank Spenden möglichst hell leuchten.
© Tiroler Sternenhimmel

Innsbruck – Wie 2020 stand auch das heurige Jahr weiter im Zeichen der für alle so belastenden Corona-Pandemie. Viele wurden dadurch und durch andere Schicksalsschläge schwer getroffen. Gerade vor Weihnachten wird persönliche Not noch offensichtlicher, gerade auch für die Betroffenen selbst. Und noch größer als sonst ist in diesen Wochen vor dem Fest auch die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Bevölkerung – gerade auch bei vielen hilfsbereiten Tirolerinnen und Tirolern, die in dieser Zeit noch mehr als sonst ihr Herz und ihr Geldbörserl öffnen.

„Netzwerk Tirol hilft“-Koordinator Herbert Peer bei „Tirol Live“.
© Falk

Um den Blick auf Notsituationen im Land zu richten und möglichst schnell und effizient vor Ort zu helfen, wurde im Jahr 2015 die Aktion „Tiroler Sternenhimmel“ ins Leben gerufen – initiiert vom Telfer Industriellen Arthur Thöni. Unterstützt wird die Aktion seither tatkräftig von starken Partnern, allen voran AlpEvents sowie der Tiroler Tageszeitung, die bei diesem so wichtigen Anliegen als Leitmedium gerne mithilft.

Das gespendete Geld geht an das „Netzwerk Tirol hilft“, das ohne jegliche Verwaltungskosten das Geld an Betroffene von besonderen Schicksalsschlägen auszahlt. Die sonst traditionell Anfang Dezember stattfindende große Gala zugunsten des „Tiroler Sternenhimmels“ musste wie schon 2020 auch heuer wegen Corona abgesagt werden, leider ebenso Veranstaltungen von Vereinen, die den Erlös dann an die Aktion weiterreichen. Umso mehr sind Unternehmen und auch die Leserinnen und Leser der TT dazu aufgerufen, Menschen zu helfen, denen es nicht gut geht. Gespendet werden kann unter dem Stichwort „Tiroler Sternenhimmel“ an das „Netzwerk Tirol hilft“ (Hypo Tirol, Kontonummer AT13 5700 0300 5534 9972). Ein Zahlschein liegt der heutigen TT bei.

📽️ Video | Herbert Peer in „Tirol Live“

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Wie Netzwerk-Chefkoordinator Herbert Peer gestern bei „Tirol Live“ sagte, sei die Not durch Corona in Tirol eindeutig größer geworden, es gebe dementsprechend auch mehr dringende Hilfsansuchen. Man prüfe die Fälle genau und rasch. Die Spenderinnen und Spender könnten sich aber zu 100 Prozent sicher sein, dass ihr Geld (für die Spende gilt auch eine Steuer-Absetzbarkeit) bei wirklich Bedürftigen ankommt. Darunter seien einige besonders tragische Fälle, in denen Familien durch Todesfälle eines Elternteils neben dem unermesslichen menschlichen Leid auch in arge finanzielle Not geraten sind. Geholfen wird u. a. aber auch bei Therapien für Kinder oder dringenden Unterstützungen für Alleinerziehende oder Pensionisten, vielfach könnten Betroffene Strom, Gas, Heizung oder Arztrechnungen nicht mehr bezahlen. Oft seien Unfälle, Krankheiten oder Arbeitslosigkeit Auslöser von riesigen Problemen.


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