Niedrige Quote: Innsbrucker Rettungsdienst fördert Frauen

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Sanitäterin zu sein ist ein spannender Beruf.
© Rotes Kreuz Innsbruck

Innsbruck – Das Rote Kreuz Innsbruck (RKI) möchte mehr Frauen für den Rettungs- und Krankentransport gewinnen und startet deshalb ein Projekt. Bisher wurde das Fahren eines Rettungsautos eher Männern zugeschrieben, weil es als sehr belastend gilt. Entsprechend niedrig – nur 10,45 Prozent – ist die Frauenquote im Rettungsdienst des RKI. Allerdings wird der weibliche Anteil bei den Ehrenamtlichen immer größer, und auch viele junge Frauen wählen den Rettungsdienst für ein freiwilliges Sozialjahr.

„Das bestärkt uns, die Frauenquote auch bei den hauptamtlichen SanitäterInnen zu heben. Dafür wollen wir die passenden Rahmenbedingungen schaffen“, sagt RKI-Geschäftsführerin Alexandra Tanda. Das Projekt „Frauen im Rettungsdienst“ wurde bei der Frauenförder-Initiative der Tiroler Versicherung eingereicht. Die erhoffte Förderung soll in eine sozialwissenschaftliche Arbeit investiert werden, die als Grundlage künftiger Maßnahmen dienen kann. (TT)


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