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Tarrenzer Salvesenweg hat wieder seine Brücke

65.000 Euro kostete der neue „Niedere Übergang“ in der Tarrenzer Schlucht, der nun wieder begehbar ist.

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Elf Meter Spannweite hat die Stahlkonstruktion, die diese Woche eingehoben wurde.
© Gemeinde Tarrenz/Baumann

Tarrenz – Seit Anfang der Woche hat Tarrenz einen neuen „Niederen Übergang“. Die neue Stahlkonstruktion mit Gitter und „eigener Hundespur“, wie BM Stefan Rueland betont, wurde eingehoben und befestigt. Damit hat der beliebte Salvesen-Künstlerweg und gleichzeitige „Hexen-Lehrpfad“ für Kinder wieder einen sicheren Übergang über die Schlucht.

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Die Revision der alten, aus den 50er-Jahren stammenden Brücke wäre zu aufwändig gewesen. „Schon allein technisch, weil die Stahlträger in Beton gegossen waren. Da hätte man ein eigenes Röntgen machen müssen“, so der Dorfchef. Außerdem sei es an der Zeit gewesen, die alte Brücke zu ersetzen. Dafür nahm man doch einiges an Geld in die Hand: 65.000 Euro kostet die Stahlkonstruktion mit einer Spannweite von elf Metern. „35.000 Euro erhielten wir dafür aus dem Covid-Fonds“, freut sich Rueland. Auch der TVB werde sich an der Finanzierung noch beteiligen, betont er.

Rueland feiert dieser Tage übrigens „den ersten Jahrestag“ seines Bürgermeisteramtes, das er im Dezember 2020 von seinem Vorgänger Rudolf Köll übernommen hatte. Zu den großen Herausforderungen neben der Corona-Situation zählt er freilich das Großprojekt des Dorfes – die neue Kanalisation. Das Sechs-Millionen-Projekt erforderte wöchentliche Bausitzungen und viel Zeit. Nerven hingegen kosteten die Unwetter im Sommer, als die drei Almen im Tarreton abgeschnitten waren, weil sowohl Fahr- als auch Fußweg unpassierbar waren. Zweieinhalb Wochen mussten 21 Personen per Heli versorgt werden. (pascal)

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