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50 Jahre Ärzte am Brennpunkt: Drei Tiroler erzählen

Im Dezember 1971 gründeten Ärzte und Journalisten die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“. Drei gebürtige Tiroler über Not, Krisengebiete und Teamarbeit.

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Praktische Ärztin Lisa Finger: „Nächstes Jahr werde ich wieder im Einsatz sein.“
© Ärzte ohne Grenzen

Von Sabine Strobl

Innsbruck – Nach der Rückkehr aus Krisengebieten setzt sich Marcus Bachmann aufs Rad. „Ich gebe mir dann Zeit für die eigenen Emotionen“, sagt der gebürtige Osttiroler im Gespräch mit der TT. Anlass ist das 50-jährige Bestehen der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, für die der Logistiker seit 2005 tätig ist. Sein Job als Einsatzleiter: „Alles zu tun, dass sich das medizinische Personal auf die Patienten konzentrieren kann.“

Gänsehautmomente, ja, die gibt es. Während Ebola-Epidemien von 2014 bis 2016 in Westafrika war Bachmann fünfmal im Einsatz. Ebola ist eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die durch Körperflüssigkeiten übertragen wird. Für schwangere Frauen kam die Erkrankung einem Todesurteil gleich.


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