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Merz will „Anwalt der jungen Generation“ in Deutschland sein

Mit 66 Jahren will es der Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz endlich an die CDU-Spitze schaffen. Die Jungen hat er überzeugt.

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Drei Kandidaten stehen für den CDU-Vorsitz zur Wahl: Helge Braun, Friedrich Merz und Norbert Röttgen (v. l.).
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Frankfurt/Main – Alle drei Bewerber für den CDU-Vorsitz haben dem Parteinachwuchs mehr Mitsprache bei der Neuaufstellung der Partei versprochen. Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz, der Außenpolitiker Norbert Röttgen und der noch amtierende Kanzleramtschef Helge Braun kündigten am Samstag in einem „Pitch“ der Jungen Union (JU) in Frankfurt an, Frauen und jungen Menschen mehr Mitwirkungsmöglichkeiten einzuräumen.

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Merz erklärte, er wolle im Fall seiner Wahl zum CDU-Chef „Kampagnenfähigkeit“ herstellen. „Wir müssen digitaler werden“, forderte der 66-Jährige. Er versprach, er wolle „der Anwalt der jungen Generation sein“. Der Chef der Jungen Union, Tilman Kuban, hatte sich schon vorher für Merz ausgesprochen. Braun forderte, die Wurzeln der CDU müssten wieder sichtbarer werden. Der 49-Jährige sprach sich gegen Flügelbildungen aus. Er wolle ein Vorsitzender sein, der „Raum gibt für inhaltliche Debatten“. Röttgen meinte, die CDU habe noch immer nicht verstanden, mit jungen Menschen zu kommunizieren und ihre Sprache zu finden. „Nur, wenn die CDU die Klimafrage glaubwürdig und kompetent beantwortet, werden uns die jungen Menschen zuhören“, sagte der 56-Jährige.

Der Nachfolger von CDU-Chef Armin Laschet soll wegen der Corona-Lage auf einem Online-Parteitag im Jänner gewählt werden. Davor will die CDU erstmals die Mitglieder befragen. Bei der Bundestagswahl im September hatte die Union historisch schlechte 24,1 Prozent erreicht. (TT, dpa)

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