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Die Gruppe Wagner: Putins geheime Krieger

Russland sichert seine Interessen in Konfliktgebieten auch mit Söldnern, die teils brutal vorgehen sollen. Offiziell gibt es die so genannte Gruppe Wagner allerdings gar nicht.

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Kremlchef Putin und sein „Koch“ Prigoschin, der hinter der Gruppe Wagner stehen soll.
© AFP/Sputnik/Druzhinin

Von Floo Weißmann

Moskau – Wo Russland sicherheitspolitische Interessen hat, sind sie meist nicht weit: Söldner der so genannten Gruppe Wagner. Sie zündelten in der Ostukraine, verstärkten die syrischen Bodentruppen und unterstützten den libyschen General Haftar beim Angriff auf Tripolis – mutmaßliche Kriegsverbrechen inklusive.

In mehreren afrikanischen Ländern treten sie als Ausbilder und Sicherheitsdienstleister auf. Erst kürzlich drohte die Europäische Union, ihre eigene Ausbildungsmission in Mali zu beenden, sollte die dortige Militärregierung auch die umstrittenen russischen Söldner ins Land holen.


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