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Gefälschte Bank-App: Tiroler verlor Tausende Euro, Täterinnen ausgeforscht

Der Mann wurde Opfer von sogenanntem „Phishing“. Zwei Täterinnen konnten nun ausgeforscht werden. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie sich vor derartigen Betrugsversuchen schützen können.

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Innsbruck – Ein 63-jähriger Mann ist Ende November einem Betrug auf den Leim gegangen und hat dabei mehr als 10.000 Euro verloren. Laut Polizei bemerkte der Innsbrucker, dass von drei seiner Konten mehrere Abbuchungen durchgeführt worden waren – insgesamt fehlte ein niedriger fünfstelliger Betrag. Nun konnten eine 36-jährige Österreicherin sowie eine 57-jährige Deutsche als Täterinnen ausgeforscht werden.

Der Mann habe Tage vor der Anzeige via SMS einen Link zugeschickt bekommen, mit der Aufforderung, eine vermeintliche App seiner Bank am Handy zu installieren, berichtet die Exekutive. Der 63-Jährige installierte die App, die sich bald darauf jedoch nicht mehr öffnen ließ. Er wurde Opfer von sogenanntem „Phishing“. (TT.com)

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Polizei warnt in vor „Phishing“

Information der Kriminalprävention des LKA Tirol:

„Phishing“ wird der Trick genannt, mit dem Internetkriminelle versuchen, an geheime Daten – z.B. Zugangsdaten für E-Banking, Kreditkartennummern usw. – zu gelangen, um damit weitere Straftaten zu begehen.

Die Kriminellen benutzen dazu meistens E-Mails, SMS oder Sofortnachrichten auf Sozialen Netzwerken und täuschen vor, von einer Bank, einem Unternehmen, Ministerium oder sonstigen Einrichtung zu sein. Die Empfänger werden aufgefordert, einem Link zu folgen, über den sie zu einer täuschend echt aussehenden Betrugs-Website geleitet werden, um dort ihre Daten einzugeben.

Oft werden Sie auf Phishing-Seiten und -Mails zur Installation vermeintlicher Sicherheits-Apps aus unbekannter Quelle aufgefordert. Tun Sie dies auf keinen Fall. Dadurch erlauben Sie den Kriminellen, Ihr Gerät auszuspionieren.

Tipps der Polizei:

  • Kein seriöses Unternehmen oder Bankinstitut fordert per E-Mail zur Eingabe von persönlichen Daten wie Passwörtern, Zugangsdaten, E-Banking usw. auf.
  • Wenn Sie den Inhalt der Nachrichten prüfen wollen, rufen Sie die Website des Dienstes, von dem die Nachricht angeblich stammt, auf üblichem Wege auf und loggen Sie sich dort ein oder wenden Sie sich direkt an den Kundenservice des jeweiligen Unternehmens.
  • Prüfen Sie, ob die Verlinkungen in den Nachrichten Sie auf die echten Websites weiterleiten, indem Sie mit Ihrer Maus, ohne zu klicken, über diese fahren.
  • Führen Sie laufend alle Sicherheitsupdates auf Ihrem System und in dem genutzten Browser durch. So werden Sie in vielen Fällen bereits beim Aufruf der betrügerischen Websites vor Phishing-Versuchen gewarnt.
  • Verschieben Sie Phishing-Mails in Ihren Spam-Ordner. So schulen Sie Ihr Mail-Programm, zukünftige Phishing-Mails direkt als solche einzuordnen.
  • Öffnen Sie keine unbekannten Dateianhänge in unerwarteten E-Mails oder sonstigen Nachrichten. Es handelt sich häufig um Schadsoftware.


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