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Hupfauf: „Ich habe lange genug zugeschaut“

Wacker-Kapitän Lukas Hupfauf (25) haut auf den Tisch. Das Urgestein mokiert sich im TT-Gespräch über Entlassungen und charakterlich schwache Kollegen.

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Kompromisslos am Platz und abseits davon: Kapitän Lukas Hupfauf rechnet mit der Wacker-Vereinsführung ab.
© GEPA pictures/ Daniel Schoenherr

Die Gerüchte häufen sich, wieder ist der FC Wacker in finanziellen Nöten. Inwiefern macht Sie die Entwicklung der vergangenen Saisonen, der vergangenen Wochen betroffen?

Lukas Hupfauf: Vor zwei Jahren haben wir mit Thomas Grumser in der zweiten Liga einen coolen Weg eingeschlagen. Wir waren jung und erfolgreich, den Leuten gefiel das. Damals hieß es: Das ist die billigste Mannschaft der zweiten Liga, das machte auch uns stolz.

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Der Abschied von Trainer Thomas Grumser leitete eine Wende ein?

Hupfauf: Seine Entlassung war der größte Fehler, der passieren konnte. Wir hatten uns etwas aufgebaut, wir hatten Teamgeist und Zusammenhalt, weckten Begeisterung. Aber auf einmal war Geld da und man riss all das auseinander. Plötzlich hieß es: Erfolg muss her, der Aufstieg – so wie das halt im Fußball ist.


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