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Prinz Harry schließt sich Forderung zu globaler Impfgerechtigkeit an

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London – Der britische Prinz Harry hat sich für eine gerechtere Verteilung von Corona-Impfstoffen ausgesprochen. Der 37 Jahre alte Royal war anlässlich des Welt-Aids-Tages am Mittwoch als Sprecher eines Videos der Allianz „The People's Vaccine" Dutzender Organisationen zu hören.

„Es gibt verblüffende Parallelen zwischen Covid-19 und einer weiteren Pandemie, die vor 40 Jahren aufgetaucht ist – HIV", sagt Harry in dem Video. Dazu sind unter anderem Bilder seiner 1997 gestorbenen Mutter Prinzessin Diana mit Aids-Patienten zu sehen. Die „Königin der Herzen" hatte sich leidenschaftlich für eine Entstigmatisierung von HIV-Infizierten eingesetzt.

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In beiden Fällen hätten „unternehmerische Gier und politisches Versagen" die Pandemie verlängert, fährt Harry fort. Grund sei, dass wirksame Medikamente viele Menschen in Entwicklungsländern nicht erreicht hätten.

Die Lösung sei, Patente für Impfstoffe und Medikamente abzuschaffen, so die Botschaft des Videos. „Wenn man die Impfstoff-Monopole beendet und Technologien weitergibt, können Unternehmen in Entwicklungsländern auch damit beginnen, Impfstoffe herzustellen", sagte Harry.

„Dies ist ein entscheidender Moment, an dem politische Führungsfiguren entweder auf der richtigen oder der falschen Seite der Geschichte stehen", ist zudem die Stimme von Winnie Byanyima zu hören, der Chefin des UN-Aidsprogramms UNAIDS. Obwohl einige zugehört hätten, sei bisher nicht viel geschehen.

„The People's Vaccine" ist eine Allianz aus rund 80 Organisationen, die einen Zugang zur Corona-Impfung für jeden Menschen fordern. (APA/dpa)


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