Corona-Alarm im ÖHB-Team: Mit Helfried statt Herbert als Coach gegen China

Österreichs Handball-Frauen-Nationalteam muss heute (18 Uhr/live ORF 1) zum WM-Start improvisieren.

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Corona-Alaram im ÖHB-Team nach positiven Tests bei Pandza und zwei Betreuern.
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Von Benjamin Kiechl

Torrevieja – Der Schock saß bei den Spielerinnen tief. „Wir hatten Angst, dass es noch mehr positive Fälle gibt“, erzählte ÖHB-Spielerin Sonja Frey von der chaotischen Anreise zur Handball-WM in Spanien. Mit Chefcoach Herbert Müller, Co-Trainer Erwin Gierlinger und Rückraumspielerin Katarina Pandza musste ein Trio nach positiven Tests in Wien verbleiben – Pandza durfte gestern nach einem weiteren Test nachreisen. Statt Langzeit-Trainer Herbert, der Symptome hat, sprang nun sein um vier Jahre jüngerer Bruder Helfried in die Bresche. „Es war überraschend und hektisch. Es kann immer etwas passieren. Dass es so kommt, damit hatte man nie im Leben gerechnet“, sagte der Neo-Nationaltrainer, der eigentlich die Juniorinnen verantwortet und Tirols Josefine Huber bestens vom HC Thüringen kennt. Im ersten WM-Spiel seit zwölf Jahren wartet heute (18 Uhr/live ORF 1) mit China ein unbekannter Gegner. Die Asiatinnen trainierten zuletzt abgeschottet mit 40 Spielerinnen aus der nationalen Liga, ganz aktuelle Erkenntnisse gibt es nicht. Das Team hatte sich wegen Corona 2021 zurückgezogen.

Neo-Coach Helfried Müller strahlt Zuversicht aus: „Wir werden das für Herbert rocken!“ Weitere Gegner sind Argentinien (Sa.) und Gastgeber Spanien (Mo.).

Helfried Müller gibt heute die Richtung vor.
© imago

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