ÖVP-Rochaden, Soziales und Innsbruck-Komödie: Das war „Tirol Live”

Tirols ÖVP-Chef Günther Platter, Lebenshilfe-Geschäftsführer Georg Willeit, Günther Ennemoser, der Präsident des Tiroler Roten Kreuzes, und Schauspielerin Josephine Bloéb waren am Freitag zu Gast bei „Tirol Live“.

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📽️ Video | Die komplette Folge von „Tirol Live" am Freitag

Platter: „Farbenspiele bringen uns jetzt nicht weiter“

Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) nahm am Freitag nach der Regierungsumbildung in „Tirol Live“ Stellung. „Sebastian Kurz hat eine sehr gute Arbeit geleistet, Karl Nehammer wird diesen Weg fortsetzen“, meinte Platter. Er habe Nehammer vorgeschlagen, weil man sich auf ihn verlassen könne. Er habe eine klare Linie im Bereich Leistung und Sicherheit, aber auch in anderen Bereichen. Man benötige gerade in der Pandemie jemanden an der Spitze, der Entscheidungen treffen könne.

Auf die Frage nach Gerüchten um eine mögliche Ablöse von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) stellte Platter in Abrede, dass es darüber eine Diskussion gegeben habe. Sie werde weiterhin im Amt bleiben. Ob die Landeshauptleute nun nach mehr Macht gegriffen hätten und ob die ÖVP nun wieder mehr Schwarz als Türkis sei, meinte Platter: „Diese Farbenspiele bringen uns jetzt nicht weiter“. Es gehe um die Zusammenarbeit zwischen Ländern und Regierung und er erwarte sich, „voll eingebunden zu sein“ und klare Entscheidungen zu treffen. Das sei aber auch bereits unter Kurz so gewesen.

Die ÖVP habe gezeigt, dass sie rasch handlungsfähig sei, meinte Platter mit Blick auf den heutigen Parteivorstand. Der Umgang untereinander unter Kurz habe eine „besondere Qualität“ gehabt. Nach Diskussionen habe es Entscheidungen gegeben. Die Kommunikation werde unter Nehammer gut funktionieren, dieser werde die Länder bei Entscheidungen einbinden.

📽️ Video | LH Günther Platter in „Tirol Live“

Lebenshilfe und die Herausforderungen in Corona-Zeiten

Am Freitag ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Aus diesem Anlass war Georg Willeit, der Geschäftsführer der Lebenshilfe Tirol, zu Gast im „Tirol Live“-Studio. Er sprach über die Sorgen, Nöte und Wünsche seiner rund 2000 Klientinnen und Klienten und über die Herausforderungen, die das Lebenshilfe-Team seit fast zwei Jahren im Umgang mit der Corona-Pandemie zu stemmen hat.

Dank des großen Engagements der Mitarbeiter sei es jedoch gelungen, eine gesunde Organisation zu bleiben, Angebote offen zu halten und die Menschen weiter zu begleiten, sagte Willeit.

📽️ Video | Georg Willeit in „Tirol Live“

Rotkreuz-Präsident: Auffällige Aggression in Teststraßen

Von Letzteren, den vom Coronavirus verursachten Herausforderungen, kann auch Günther Ennemoser, der Präsident des Tiroler Roten Kreuzes, ein Lied singen. Er berichtet unter anderem von aufgestautem Frust in Teststraßen. „Unsere Mitarbeiter sind dazu angehalten, ihren Job zu tun und dabei freundlich zu bleiben, auch wenn es manchmal schwierig ist“, beteuert Ennemoser.

Er tritt außerdem klar für eine Impfpflicht ein ‒ auch für Rot-Kreuz-Mitarbeiter.

📽️ Video | Günther Ennemoser in „Tirol Live“

Innsbrucker Stadtkomödie mit Tirolerin Bloéb

Zum Schluss wurde dann dann noch Schauspielerin Josephine Bloéb via Zoom zugeschaltet. Sie stand gemeinsam mit vielen anderen Stars im September und Oktober für „Die Lederhosenaffäre“ vor der Kamera. Die erste Innsbrucker Stadtkomödie ist am 15. Dezember um 20.15 Uhr in ORF 1 zu sehen.

📽️ Video | Josephine Bloéb in „Tirol Live“

🎧 Podcast | „Tirol Live“ zum Nachhören


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