Tirolerin Flock fuhr in Altenberg „voll am Limit" noch auf Rang drei

Die Rumerin raste in der Entscheidung von Platz sechs noch auf das Podest und musste sich nur Tina Hermann (GER) und Alina Tararischenkowa (RUS) geschlagen geben. Bei den Herren kostete Samuel Maier ein Fehler ein Top-Ten-Ergebnis.

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Raste in Altenberg zu ihrem ersten Saisonpodestplatz: Janine Flock.
© EXPA/JOHANN GRODER

Altenberg – Janine Flock hat am Freitag beim Skeleton-Weltcup in Altenberg ihren ersten Podestplatz der Olympiasaison geschafft. Die Gesamt-Weltcup-Titelverteidigerin aus Tirol verbesserte sich nach Rang sechs im ersten Lauf mit starken 57,61 Sekunden (zwischenzeitlich Bahnrekord) noch auf Platz drei. Der Sieg ging an die Deutsche Tina Hermann in 1:55,36 Minuten vor der Russin Alina Tararischenkowa (+0,31 Sekunden), Flock fehlten sechs Hundertstel auf die Russin bzw. 37 auf die Gewinnerin.

Die bisherige Weltcup-Leaderin, die Russin Elena Nikitina, landete nur auf dem elften Platz und gab so die Gesamtführung zehn Punkte hinter der Niederländerin Kimberley Bos (596 Punkte) ab. Dazwischen rangiert die Freitag-Siegerin Tararischenkowa (594). Flock liegt mit nun 544 Zählern an der fünften Stelle.

„Das war alles voll am Limit und dann auch noch der Bahnrekord, über den ich mich zumindest kurz bis zu Tinas Fahrt freuen durfte. Das war der erhoffte Schritt nach vorne", freute sich Flock, die mit 5,68 Sekunden Startzeit nur eine Hundertstelsekunde unter ihrer persönlichen Bestmarke, aufgestellt bei der WM 2020, wo sie Bronze geholt hatte, geblieben war.

Flock hatte beim Weltcupstart mit Bandscheibenproblemen zu kämpfen. „Ich arbeite jeden Tag hart an meinem Start, ich konnte in dieser Woche schon wieder härter und mit mehr Gewicht trainieren", berichtete Flock. Ein Umstellung beim Aufwärmen habe auch sehr gut funktioniert. „Da passen die einzelnen Puzzleteile einfach immer besser zusammen."

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Maier fiel in der Entscheidung aus den Top Ten

Bei den Männern musste sich Samuel Maier mit dem 13. Platz (+1,30 Sek.) begnügen. Nach dem ersten Lauf noch Sechster und auf dem Weg zu seinem ersten Saison-Top-Ten-Platz, unterlief dem 22-jährigen Tiroler im Finish des Finallaufs ein schwerer Fehler mit harter Bandenberührung nach der letzten Kurve (12. Laufzeit).

Bei den Startzeiten hat Maier weiterhin Aufholbedarf (25. und 20.). In Altenberg wirkte sich dieses Manko nicht so stark aus wie bei den ersten zwei Saisonrennen auf der Heimbahn in Igls (Plätze 11 und 16). Der Deutsche Axel Jungk feierte seinen dritten Weltcupsieg vor Landsmann und Weltmeister Christopher Grotheer (+0,11). Florian Auer verpasste erneut den zweiten Lauf der besten 20 und wurde 24. (APA)


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